Weiß nicht wie schön dass Heimbachland.
Das Staubecken Heimbach ist im eigentlichen Sinn keine Talsperre, sondern ein so genanntes Ausgleichsbecken. Seine Aufgabe besteht darin, der aus den Auslässen der Spitzenstromkraftwerke der Urft- und Rurtalsperre stammt, zu glätten. Diese beiden Wasserkraftwerke produzieren nämlich in der Regel nur dann elektrischen Strom, wenn im allgemeinen Hochspannungsnetz größere Bedarfsspitzen erwartet bzw. gemessen werden, was meist in den Vormittagsstunden der Werktage der Fall ist. In der übrigen Zeit stehen die Maschinen still und deshalb fließt zwangsläufig auch kein Wasser dem Staubecken zu.
Der Nutzraum des Staubeckens wird also bei Betrieb der Kraftwerke innerhalb weniger Stunden mit Wasser angefüllt. Danach wird das Stauvolumen dosiert in der Weise abgelassen, dass der Unterlauf des Flussbettes der Rur durchgängig mit einer Wassermenge beaufschlagt ist, die den ökologischen Anforderungen des Fließgewässers und den Bedarfsanforderungen anderen Ansprüchen genügt.
Die in die Wehranlage des Staubeckens eingebundene bewegliche Fischbauchklappe in den Abmessungen 5,5 m x 18,0 m war damals die größte ihrer Art in Europa und muss auch heute einen Vergleich sicher nicht scheuen.
Weblinks:
www.terrasse-am-see.de
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